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Allgemeine Geschäfts- und Ausführungsbedingungen

Allgemeines

Die nachstehenden allgemeinen Geschäfts- und Ausführungsbedingungen der Twintec (Schweiz) GmbH sind mit der Auftragserteilung durch den Kunden verbindlich. Ausnahmen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung. Ansonsten gelten für alle Lieferungen und Leistungen an unsere Kunden die Bedingungen der SIA-Norm 118

„Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten“ Ausgabe 1977/1991.


1. Installation

Bauseits müssen unentgeltlich folgende Installationen und Anschlüsse zur Verfügung gestellt werden.
-Wechselstrom 220 V, 50 Hz für die Beleuchtung.
-Wasseranschluss mit Druckwasser (ca.4 bar) und mindestens 10 m Schlauchlänge.
-Benötigte Bauabfallmulden (Entsorgung zu Lasten des Kunden).
-Baustellenzufahrt muss gewährleistet werden (Anhängerzug).
-ca. 50 m 2 Materiallagerplatz, erreichbar mit Hubstapler bei Regenwetter.
-Waschplatz für Werkzeug und Fahrmischerreinigung (Betonpumpenreinigung)
-unentgeltlicher Zugriff auf den Baustellenkran zum Auf- und Abladen von benötigten Baumaterialien.
-Entfernung und Entsorgung der PE-Nachbehandlungsfolie ist bauseits zu veranlassen.

2. Unterlage, Feinplanie

Bauseits ist auf minus erforderliche Bodenstärke eine gut verdichtete und frostsichere Feinplanie zu erstellen. Voraussetzung für die statische Gewährleistung im Einzelfall ist die kundenseitige Beibringung eines unabhängigen Prüfzeugnisses über den effektiv erreichten M E-Wert des Unterbaues.
Von der unterhalb der Bodenplatte zu erstellenden Feinplanie wird eine relative Ebenheit von +/- 15 mm auf das Referenzniveau erwartet. Absolut, auf die ganze Bodenfläche gerechnet, darf der Betonmehrverbrauch wegen ungenauer Planiearbeiten nie mehr als 5 m 3 betragen, sonst wird der ganze Mehrbeton zu Fr. 230.-/m 3 in Rechnung gestellt.
Für die Herstellung monolithischer Deckenpatten setzen wir einen dicht verschlossenen und tragfähigen Untergrund (Schalung oder Profilblech) voraus. Für überhöhte Durchbiegungen haftet Twintec nicht. Die statische Berechnung von Betondecken wird nur bauseits durch einen Ingenieur vorgenommen. Reinigungsarbeiten infolge undichter Schalungen sind bauseits zu veranlassen.
Bei der Sanierung von Altbauten oder bei Renovationen, wo monolithische Industrieböden auf eine schon bestehende Unterlage (bestehender Betonboden oder Schwarzbelag, usw.) verlegt werden, wird bauseits eine gründlich gereinigte Unterlage erwartet (Hochdruck-Reinigung). Bei Verbundböden, muss die Unterlage auch verbundfähig sein. Bei Industrieböden im Verbund (nicht frei schwimmend) können nach einer gewissen Zeit 10-20 mm tiefe Frühschwindrisse (Netzrisse) auftreten, welche die Funktionstüchtigkeit des Industriebodens jedoch nicht negativ beeinträchtigen.

3. Abschalungen, Schächte, Rinnen

Sämtliche Abschalungsarbeiten (Tür- und Toröffnungen, Aussparungen, Laderampen, usw.) müssen bauseits fachgerecht und so stabil ausgeführt werden, dass sie dem Frischbetondruck, sowie den Vibrationen der Taloschiergeräte standhalten können. Abläufe, Schächte, Aussparungen und Rinnen müssen bauseits auf die richtige Höhe vorversetzt werden. Schächte müssen bauseits mit Holzdeckeln provisorisch abgedeckt werden während den Betonierarbeiten. Rinnen werden bauseits vom Abdeckrost befreit und mit Sand bis OK-Rinne provisorisch aufgefüllt. Nach dem Betonieren wird der Sand bauseits aus der Rinne entfernt und die Gitterroste werden wieder fachmännisch auf die Rinne montiert.

4. Bodenheizungssysteme

Bodenheizungssysteme werden bauseits auf zwei 0.2 mm dicke PE-Folien verlegt und mit einem leichten Armierungsnetz zugedeckt und damit gegen ein Aufschwimmen beim Betonieren geschützt. Im Weiteren gelten die speziellen Bedingungen für Bodenheizungen, wie sie in der SIA-Norm 252 unter Artikel 5.3 vorgeschrieben werden.

5. Konstruktive Bewehrung für Rammschutzsockel bei Frigos

Stahlbeton Rammschutzsockel müssen bauseits betoniert werden. Die benötigte konstruktive Armierung wird bauseits auf einem doppelt verlegten PE-Streifen (Dicke = 0.2 mm) vorverlegt und so fixiert, dass die Armierungskörbe während der Betonage des Industriebodens nicht verrutschen.

6. Witterungseinflüsse

Schäden am frischen Industrieboden entstanden durch undichte Stellen von Dach- oder Fassadenelementen, wegen unverschlossenen Fenstern oder infolge offenen Tor- und Türöffnungen, werden bauseits wieder gutgemacht. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, wird nicht mehr betoniert.

7. Oberfläche

Die monolithische Bodenoberfläche wird mechanisch taloschiert und sauber feingeglättet. Wo eine statische Entwässerung gewährleistet werden muss, ist ein Bodengefälle von mindestens 2.0% erforderlich. Die Planie soll bauseits im gleichen Gefälle geformt werden. Monolithische Betonböden können durch durch Pigmentierung der Einstreuschicht eingefärbt werden. Dabei ist eine gewisse Wolkenbildung mit sichtbaren Farbunterschieden nicht zu vermeiden. Soll später ein Farbanstrich, eine EP-Imprägnierung und Versiegelung oder ein EP-Belag auf dem Betonboden aufgebracht werden, so darf wegen Haftverlust niemals mit einem chemischen Nachbehandlungsmittel gearbeitet werden. In solchen Fällen soll der frische Betonboden mit einer PE-Folie gegen übermässigen Wasserverlust geschützt werden und das während mindestens 10 Tagen. Andernfalls kann ein Curing-Compund aufgespritzt werden.

8. Ebenheitstoleranzen

Ohne besondere Absprache liegen die relative Oberflächentoleranzen bei +/- 5 mm unter der 2-Meter Latte. Für die Überprüfung der relativen Ebenheit müssen die Messpunkte eine Distanz von mindestens 0.5 m zu den Ecken, zu Fugen und Rändern und um Stützen herum aufweisen. Die Bauleitung legt die Meterrisse fest und markiert sie in der Regel wie folgt: einer pro geschlossenem Raum bei der Türe.
Die absoluten Messtoleranzen auf die ganze Bodenfläche richten sich nach der DIN-Norm 18202.
Höhendifferenzen resultieren aus den natürlichen Eigensetzungen und Durchbiegungen, sowie dem Schwinden und Kriechen des Betons. Es ist deshalb darauf zu achten, dass Fundamentvertiefungen und Bodenverstärkungen vorgängig betoniert werden, damit die zu betonierende Bodenplatte in einem Guss eine einheitliche und konstante Betonstärke aufweist.

9. Ausmass

Die betonierte Fläche wird nach tatsächlichem Ausmass abgerechnet, sofern kein Pauschalpreis abgemacht wurde. Nicht abgezogen werden Aussparungen und bestehende Betonfundamente bis zu 1 m 2 Einzeloberfläche, sowie Schlitze, Kanäle und Rinnen bis zu 0.5 m Breite.

10. Mehrbeton

Der benötigte Mehrbeton wird separat und ganz verrechnet zu Fr. 230.-/m 3, falls mehr als 5 m 3 anfallen auf die ganze Bodenplatte.

11. Inbetriebnahme des Industriebodens

Bei durchschnittlich 15 ° C. Raumtemperatur während der Abbindezeit des Betons und innerhalb des 1. Monats nach der Betonage gelten die unter „Inbetriebnahme von TWINTEC-Industrieboden“ aufgestellten Benutzungsvorschriften.

12. Garantie

Twintec garantiert gemäss SIA-Norm 118.
Netzförmig verlaufende Risse (Frühschwindrisse) in begrenzten Zonen bei frei schwimmenden Böden und auch bei Verbundböden, sowie vereinzelte Hohlstellen sind keine Mängel, solange sie nicht zu Ausbrüchen im Belag führen. Feine Haarrisse im Belag sind keine Mängel, solange sie keine vertikale Verschiebung der Rissflanken oder Rissflankenabplatzungen zur Folge haben. Sichtbar bleibende Belagsergänzungen und Reparaturen sind zu tollerieren.

13. Fristen

Ausführungstermine müssen mindestens 3 Wochen im Voraus festgelegt werden.

14. Preise

Alle offerierten Preise verstehen sich immer exkl. MWST.

15. Zahlung

Gemäss SIA 118

   

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